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Senkrechtes Weltbild

Nicht, was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus. (Marie von Ebner-Eschenbach)



Das senkrechte Weltbild lässt sich am einfachsten den Hermes Trismegistos zugesprochenen Satz „wie oben, so unten“ beschreiben, anders als das uns vertrautere „waagerechte Weltbild“, das linear-kausal ist und in Kategorien von „Ursache und Wirkung“ operiert. Das sogenannte wissenschaftliche, waagerechte und exoterische Weltbild bildet z.B. Kategorien wie „Säugetiere“: Hund, Katze, Kuh, Pferd, Tiger, Hamster etc. oder “Berufe“: Lehrer, Arzt, Hausfrau, Dompteur, Archäologe etc.

Die „senkrechte“, esoterische Sicht auf die Dinge gruppiert nach Signaturen, d.h. nach Merkmalen, die einem Urprinzip zugeordnet sind und den astrologischen Grundprinzipien entsprechen. So gehören zum Widderprinzip, über das der Kriegsgott Mars herrscht, Begriffe wie Kampf, Durchsetzung, Aggression, Neuanfang, Energie, Tatkraft, Mut, Wille, Direktheit und Impulse, um nur einige zu nennen. Die so gegebene inhaltliche Verbindung zu „Krieg“ erklärt, warum z.B. Pflanzen und Tiere, die etwas Spitzes in und an sich tragen bzw. etwas Aggressives vermitteln, diesem Prinzip zugeordnet werden. Beispiele wären also Kakteen, Sanddorn oder Stachelbeeren, bei den Tieren eher Raubtiere wie Tiger, Raubvögel, Wölfe oder Schwertfisch. Bei den Farben ist es rot, die von vielen Menschen als aggressiv, mindestens aber als spontan, eine andere Widder-Analogie, erlebt wird. Der zugehörige Wochentag ist der Dienstag (der Mars-Tag, wie das französische „mardi“ noch deutlich macht), ein passender Ort für die Analogiekette „Widder“ oder „Mars“ wäre ein Schlachtfeld oder ein OP.

„Senkrechtes Denken“ impliziert also die Fähigkeit, Analogien zu erfassen und Übereinstimmungen in der Signatur „lesen“ zu können, was in der Regel erfordert, die erlernten Bedeutungsketten und Konzepte, die in anderen Kontexten hilfreich und wichtig sind, beiseite zu schieben, um zu einem anderen Blick auf die Welt und ihre Erscheinungen zu gelangen. Das eröffnet einen wirklichen Perspektivenwechsel. Mit dieser Sichtweise als Grundlage ist es einfach nachzuvollziehen, warum eine Erkrankung wie eine Allergie gegen Blütenpollen, bei der die körpereigene Abwehr gegen einen vermeintlich mächtigen und gefährlichen, tatsächlich aber harmlosen „Feind“ schwere Geschütze auffährt, hinweist auf Schwierigkeiten mit dem Thema „Aggression“.

Mit diesen Analogien arbeitet das Krankheitsbilder deuten, das Impulse gibt, auf welchen Lebensbereich oder welche Umstände ein Krankheitssymptom aufmerksam macht, um so eine medizinische Therapie wirkungsvoll zu ergänzen und zu unterstützen.

Weiterführende Literatur

Rüdiger Dahlke & Nikolaus Klein, Das Senkrechte Weltbild. Symbolisches Denken in archetypischen Urprinzipien.
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Nietzsche
 
 
 
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